Agora nos somos Gringas de mais!!!!!!
SALVADOR DE BAHIA - die schwaerzeste Stadt Brasiliens.....
An diesem tag fuhren wir aber npoch nicht mit dem Aufzug, denn wir versuchten uns so gut es ging an den reisefuehrer zu halten, der uns durch die gesamte Oberstadt schickte. Auf dem Platz "Terreiro de Jesus" trafen wir dann auf ein paar sehr coole Brasilianer, die Birimbaus (Saiten instrument, das bei Capoeira benutzt wird) verkauften. Ich hatte ja einen Tag im Kinderheim spielen gelernt und probierte das dann mal mit Hilfe der Spezialisten aus.... ging ziemlich in die Hose, aber hat Spass gemacht.
Danach besichtigten wir die schoenste Barockkirche Salvadors, die von innen ueber und ueber mit Gold verkleidet ist. Die Kirche ist eine ehmalige Klosterkirche der Franziskaner (sowas kann ja nur die Sandra wissen ;-)) und es war wohlgemerkt die einzige von ca 12 Kirchen in Pelourinho, die wir uns auch von innen angeschaut haben ;-)
Auf unserem Rundganf kamen wir an der aeltesten Capoeira-Schule Salvadors vorbei der "Associacao Capoeira de Mestre Bimba" (oder so aehnlich ;-)). Das hat natuerlich mein herz erfreut und wir gingen nach oben, um den Capoeiristas ein bisschen beim training zuzuschauen. Dabe erfuhren wir, dass am Abend auch eine show sein sollte, in der neben einer Roda (der kreis, den die Capoeiristas bilden und in dem dann der "Kampf" stattfindet) auch Teile von Maculele und Samba gezeigt werden sollte. Klar, das wir uns das nicht entgehen lassen konnten ;-) vor allem ich nicht - Schluchz... Sehnsucht!!!
Abends haben wir es dann nur noch zum essen geschafft. Fuer alles andere waren wir definitiv zu tot. Ach ja, wir leben ganz schoen dekadent, aber was sollen wior denn machen. Wir MUESSEN jeden Abend essen gehen, denn wir haben ja keine Kueche und nix un Hunger umso mehr, denn ich versuchge mich an Sandras Essgewohnheiten zu orientieren, um abzunehmen. Leider ist mein magen aber die brasilianischen Essgewohnheiten gewohnt und so habe ich einfach den ganzen tag hunger ;-)
Vor der Kirche werden an jeder Ecke bunte Baender mit der Aufschrift: "Lembrança do Senhor do Bonfim da Bahia" (Erinnerung an den Herrn des guten Endes von Bahia). Diese bindest man mit 3 Knoten an sein handgelenk, oder wie Sandra um ihr Fussgelenk, denn das bringt Glueck. Eines bindet man dann noch irgendwo an die Kirche. Die meisten binden es an das Eingangstor, was deshalb jetzt so aussieht:
Auch wenn die Kirche ganz schoen war, so fuehlten wir uns in dem Viertel dann doch nicht so wohl und deshalb entschlossen wir uns unsere Tour in Richtung Stadt fortzusetzen. Eigentlich wollten wir noch auf den Markt: São Joaquin, aber der sah schon beim Vorbeilaufen so, wie soll ich sagen, fremd???? aus, dass wir uns dann mit unseren Kameras etc. doch entschlossen haben weiter zu fahren.
Aber Hallo und das koennt ihr echt beim Wort nehmen. Mal abgesehen vom Pelourinho, wo dann doch so einige Touristen unterwegs sind, fallen wir hier echt ganz gewaltig auf. Und das macht sich dann in Pfiffen und einem "Oi amiga,oi Bonita" oder so aehnlich bemerkbar. Fuer das Ego natuerlich ganz nett, aber auf die Dauer dann doch etwas nervig ;-)
Wir sind also in Bahia angekommen und dank meines Lieben Michael, den ich damals in Rio kennengelernt habe und der ein Online-Reisebuero hat (www.tropicaltour.de), wurden wir am Flughafen auch gleich mit einem Schild CHRISTINE ROTHE e SANDRA RUTH empfangen. Er hatte naemlich nicht nur eine Pousada fuer uns reserviert,sondern auch seinen Schwager an den Flughafen geschickt, um uns abzuholen.
Unsere Pousada: "Papaya verde" war auch echt verde (gruen) ;-) ganz besonders unser Zimmer ;-)
Gut, bei dem Zimmernamen Limao (Limette) hatte es die farbe dann auch verdient. Aber was will man sagen. Wir hatten Klimaanlage, einen Kuehlschrank, einen Fernseher und direkt am ersten Abend kein Wasser ;-) Na herzlichen Glueckwunsch.
Gut, bei dem Zimmernamen Limao (Limette) hatte es die farbe dann auch verdient. Aber was will man sagen. Wir hatten Klimaanlage, einen Kuehlschrank, einen Fernseher und direkt am ersten Abend kein Wasser ;-) Na herzlichen Glueckwunsch.An unserem ersten richtigen tag in Salvador stand erstmal die Cidade Alta mit dem historischen Zentrum Pelourinho auf dem Programm. Auf dem Weg zur Bushaltestelle besichtigten wir noch schnell den Leuchtturm, der nur wenige meter von unserer Pousada entfernt ist (man schliesse daraus, das wir quasi direkt am Meer wohnen..... ;-))
Und das ist dann der Blick vom Leuchtturm:


Wir nahmen dann den Stadtbus bis mitten ins Zentrum fast direkt neben dem ueberdimensionalen Fahrstuhl, der die Oberstadt (cidade alta) und die Unterstadt (cidade baixa) verbindet.
An diesem tag fuhren wir aber npoch nicht mit dem Aufzug, denn wir versuchten uns so gut es ging an den reisefuehrer zu halten, der uns durch die gesamte Oberstadt schickte. Auf dem Platz "Terreiro de Jesus" trafen wir dann auf ein paar sehr coole Brasilianer, die Birimbaus (Saiten instrument, das bei Capoeira benutzt wird) verkauften. Ich hatte ja einen Tag im Kinderheim spielen gelernt und probierte das dann mal mit Hilfe der Spezialisten aus.... ging ziemlich in die Hose, aber hat Spass gemacht.
Auf unserem Rundganf kamen wir an der aeltesten Capoeira-Schule Salvadors vorbei der "Associacao Capoeira de Mestre Bimba" (oder so aehnlich ;-)). Das hat natuerlich mein herz erfreut und wir gingen nach oben, um den Capoeiristas ein bisschen beim training zuzuschauen. Dabe erfuhren wir, dass am Abend auch eine show sein sollte, in der neben einer Roda (der kreis, den die Capoeiristas bilden und in dem dann der "Kampf" stattfindet) auch Teile von Maculele und Samba gezeigt werden sollte. Klar, das wir uns das nicht entgehen lassen konnten ;-) vor allem ich nicht - Schluchz... Sehnsucht!!!Die Show war echt der Hammer und auch Sandra war voll begeistert. Vor allem von Maculele (ich glaub ich hab schonmal erklaert, was das ist, oder? - wenn nicht, scheissegal, dann muesst ihr halt warten bis wir wieder da sind ;-)) icxh weiss auch nicht, wie man das wirklich beschreiben soll - glaubt uns einfach, dass es der hammer war. Klar, dass dieser Abend mich mehr als alles andere an meine Zeit im Kinderheim erinnert hat, denn dort habe ich jeden tag trainiert, mit IHM. Aber es war total schoen auch mal eine andere Art zu sehen und vor allem Sandra spueren zu lassen, was mich an diesem Sport so begeistert.
Abends haben wir es dann nur noch zum essen geschafft. Fuer alles andere waren wir definitiv zu tot. Ach ja, wir leben ganz schoen dekadent, aber was sollen wior denn machen. Wir MUESSEN jeden Abend essen gehen, denn wir haben ja keine Kueche und nix un Hunger umso mehr, denn ich versuchge mich an Sandras Essgewohnheiten zu orientieren, um abzunehmen. Leider ist mein magen aber die brasilianischen Essgewohnheiten gewohnt und so habe ich einfach den ganzen tag hunger ;-)So Tag Nummer 2:
Fuer den 2. Tag haben wir uns die Unterstadt und die beruehmteste Kirche Salvadors ausgesucht: die IGREIJA BONFIM. Sie ist zwar nicht die schoenste, denn die hatten wir ja auch schon gesehen ;-), sondern die bedeutendste, warum auch immer ;-)
Wirt fuhren also mit dem Bus dahin und mussten leider nach und nach feststellen, dass die Viertel immer beaengstigender wurden.... als wir dann ankamen, fanden wir uns auf einer kleinen "Insel" in mitten einer riesigen favela wieder. Das sieht man halt aber echt auf keiner Postkarte von dieser Kirchel. Die sehen naemlich alle ungefaehr so aus:
Vor der Kirche werden an jeder Ecke bunte Baender mit der Aufschrift: "Lembrança do Senhor do Bonfim da Bahia" (Erinnerung an den Herrn des guten Endes von Bahia). Diese bindest man mit 3 Knoten an sein handgelenk, oder wie Sandra um ihr Fussgelenk, denn das bringt Glueck. Eines bindet man dann noch irgendwo an die Kirche. Die meisten binden es an das Eingangstor, was deshalb jetzt so aussieht:Vor dem Hafen stiegen wir aus und beschlossen, das "Forte São Marcelo" zu besichtigen.
Wir ueberquerten also das Hafenbescken in einer Nussschale, oder so aehnlich. Von dem Fort aus hatte man einen herrlichen Blick auf die Stadt und den Fahrstuhl, die Ausstellung war weniger interessant, vor allem, weil sie auf portugiesisch war ;-)
Nach der Fort besichtigung nahmen wir dann endlich doch den Fahrstuhl, um noch eine Kleinigkeit zu essen und fuhren dann zurueck in unser Viertel (Barra). Nicht weit von unserer Pousada befindet sich auf einer Erhoehung direkt am Meer eine Statue des Cristo, zu der wir dann liefen und den Sonnenuntergang bestaunten - wie romantisch!!!! und was fuer ein Tagesabschluss ;-)
Nach den ganzen Sehenswuerdigkeiten und dem Rumgerenne, hatten wir uns dann aber auch echt mal einen Strandtag verdient. Da eine Insel zu weit und die Stadtstraende nicht so schoen sind, fuhren wir mit dem Bus ca. 1,5h in Richting Norden an den Palmenstrand Flamengo an der "Kokusnussstrasse" Auch wenn der STrand recht voll war, so war er, wie ein Brasilianer sagen wuerde "SHOW". Puderweicher Sand, Palmen und Wellen (fuer Sandra ein Traum, fuer mich ein ALptraum ;-)) aber auch ich ging natuerlich ins Wasser, wenn auch nur bis zu den Knien ;-)
Wir liessen es uns so richtig gut gehen, lagen faul rum, ich hab bestimmt 2 Kokusnuesse getrunken, assen Açai und faulenzten im Schatten und eingecremt. Aber wie sollte es bei uns Gringas auch anders sein.... wir verbrannten uns mal wieder deftig, besonders ich,, aber egal, denn braun sind wir auch schon ganz heftig geworden ;-)
So und heute an unserem letzten tag in Salvador, haben wir alles erledigt, was es so zu erledigen gibt ;-) Waesche in einem Waschsalon gewaschen, gepackt, gegessen ;-) und insgesamt ca. 3h im Internetcafé verbracht um diesen Blog zu schreiben ;-)
Nach den ganzen Sehenswuerdigkeiten und dem Rumgerenne, hatten wir uns dann aber auch echt mal einen Strandtag verdient. Da eine Insel zu weit und die Stadtstraende nicht so schoen sind, fuhren wir mit dem Bus ca. 1,5h in Richting Norden an den Palmenstrand Flamengo an der "Kokusnussstrasse" Auch wenn der STrand recht voll war, so war er, wie ein Brasilianer sagen wuerde "SHOW". Puderweicher Sand, Palmen und Wellen (fuer Sandra ein Traum, fuer mich ein ALptraum ;-)) aber auch ich ging natuerlich ins Wasser, wenn auch nur bis zu den Knien ;-)
Wir liessen es uns so richtig gut gehen, lagen faul rum, ich hab bestimmt 2 Kokusnuesse getrunken, assen Açai und faulenzten im Schatten und eingecremt. Aber wie sollte es bei uns Gringas auch anders sein.... wir verbrannten uns mal wieder deftig, besonders ich,, aber egal, denn braun sind wir auch schon ganz heftig geworden ;-)
So und heute an unserem letzten tag in Salvador, haben wir alles erledigt, was es so zu erledigen gibt ;-) Waesche in einem Waschsalon gewaschen, gepackt, gegessen ;-) und insgesamt ca. 3h im Internetcafé verbracht um diesen Blog zu schreiben ;-)Heute Abend geht es dann mit dem Nachtbus los nach Lençois in die Chapada Diamantina (Nationalpark), wo wir morgen frueh um 5 Uhr ankommen werden. Dank Michael haben wir da auch schon eine Pousada und werden dort bis Freitag abend bleiben, um den Nachtbus zurueck nach Salvador zu nehmen, denn am Samstag Mittag geht es schon woieder weiter nach Fortaleza.... was fuer ein Programm ;-) Aber wie ihr seht geht es uns toal gut und wir geniessen die Reise in vollen Zuegen...und wie gesagt, das ist nur der Anfang ;-)
Wir schreiben so schnell es geht wieder und bis dahin denken wir an euch und freuen uns auf euch.... 1000 Kuesse von den Backpackern


3 Comments:
Na Mensch, das hört sich ja super an! Euch müssen ja Augen und Ohren überlaufen von all den neuen Dingen, die Ihr zu sehen und zu hören kriegt. Fantastico!
Ich bin ja so gespannt, was Ihr in der Chiapada erleben werdet. Spannt uns also nicht zu lange auf die Folter.
Muitos beijos von Mamutschki
Hallo ihr zwei Süßen,
das hört sich alles sooo toll an und ich freue mich, dass es euch so gut geht!!!
Ich wünsche euch noch eine tolle Weitere Reise und freue mich auf neue Berichte!
Ich drücke euch ganz fest.
1000 Küsse, Sophie
Holaaaaaaaaaa,
Da die anderen Wege der modernen Kommunikation zur Zeit irgendwie nicht so recht funktionieren, melde ich mich mal wieder auf diesem Wege. (ich hoffe meine Emails, Nachrichten etc. haben dich zumindest teilweise erreicht...?)
Was soll man zu so einer Reise sagen...., vielleicht: wie unglaublich schön...zum Glück habt ihr so viele sonnige Fotos geschossen, denn so wie es hier zur Zeit regnet würde ich sonst glatt vergessen, wie das aussieht ;-).
Ich wünsche euch noch ganz viel Spaß, möglichst wenige Sonnenbrände und macht gaaaaaaaanz viele Fotos.
Un beso
Lisa
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